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SARS-CoV-2 und die damit verbundenen Hygiene-Maßnahmen
Umgang mit Schutzkleidung
1. SARS-CoV-2 und die damit verbundenen Hygiene-Maßnahmen
Übertragung
Über Tröpfchen (Niesen, Husten, Sprechen mit infizierter Person)
Durch Kontakt (v.a. über Hände)
Größtes Risiko ca. 1 bis 2 Meter um Erkrankten herum, bei mehr als 15 Minuten Kontaktzeit
Inkubationszeit
1 bis zu 14 Tagen, im Mittel 5 bis 6 Tage
Maßnahmen
Anamnese auf Risikofaktoren und Erfassung respiratorischer Symptome
Sofortige Isolierung bei Verdacht (separater Raum) und Mund-Nasen-Schutz für Patient
Isolierung
Einzelisolierung (bevorzugt mit Vorraum und Schleuse) / separater Raum
Zwingend Türen geschlossen halten
Inventar muss wischdesinfizierbar sein
Schutzkleidung
Patient:
Mund-Nasen-Schutz mit korrektem Sitz (sofern vom Patienten toleriert)
Personal: Schutzkittel, Einmalhandschuhe, Kopfhaube, Schutzbrille
FFP2-Atemschutzmaske (Lagerung in beschrifteter Nierenschale, Außenseite nach oben, Nierenschale jeweils wechseln, 2. Nierenschale umgekehrt als Schutz vor Umgebungs-Flora (nicht dicht verschließen)
Bei ausgeprägter Exposition z. B. Bronchoskopie, Absaugen etc. Zusätzlich wasserdichte Schürze
FFP3-Atemschutzmaske
Desinfektion
Keine Umstellung der Desinfektionsmittel für die Hände- und Flächendesinfektion (begrenzt viruzid ausreichend)
Wäsche
Sammlung im Zimmer in Plastik-Wäschesäcken
Abfall
Für Entsorgung respiratorischer Sekrete (flüssiger Abfall) AS 180103 (ehemals C- Müll), der restliche Müll aus der Pflege gehört dem AS 180104 (verschlossener Hausmüll) an, diagnostischer Abfall ist zu autoklavieren oder der AS 180103 zuzuordnen