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Hygiene Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19 - Coronavirus Disease 2019) - Informationen für Arztpraxen


Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen zu folgenden Themen

  1. Wichtige Hinweise für die Zusammenarbeit mit der IMD-Zweigstelle im Ärztehaus Wolgast
  2. RKI-Richtlinien für das Testen auf das SARS-CoV-2 und die damit verbundenen Hygiene-Maßnahmen
  3. Umgang mit Schutzkleidung
  4. Schema "Kontaktpersonen unter medizinischem Personal bei Personalmangel" (Stand 24. April 2020)



1. Vorgehen bei Corona-Verdachtsfällen und Blutentnahme im Labor im Ärztehaus Wolgast 


Blutentnahmen von Patienten, bei denen es einen begründeten Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung gibt, müssen von der Praxis telefonisch angekündigt werden.  Diese werden dann separat terminiert, sodass die Schutzmaßnahmen dementsprechend angepasst werden können. Sollte sich der Verdachtsfall bestätigen, bitten wir Sie um entsprechende Informationen. In diesem Fall müssen wir für uns selbst eine zusätzliche Protokollierung vornehmen. Generell gilt: Alle Patienten betreten die Räume mit Mund-Nasen-Schutz-Masken.  

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Hier geht es zur Seite der IMD-Zweigstelle im Ärztehaus Wolgast





2. RKI-Richtlinien für das Testen auf das SARS-CoV-2 und die damit verbundenen Hygiene-Maßnahmen



Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Testindikation für  COVID-19-Verdachtsfälle erweitert. Heißt konkret: Jeder Patient mit leichten Symptomen einer COVID-19-Erkrankung soll getestet werden (Stand: 8. Mai 2020)

Die neuen RKI-Richtlinien für das Testen auf das Corona-Virus (SARS-CoV-2 - COVID-19 - Coronavirus Disease 2019)


  1. Akute respiratorische Symptome jeder Schwere und/oder Verlust von Geruchs-/ Geschmacksinn bei ALLEN Patienten
  2. Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn UND jegliche mit COVID-19 vereinbare Symptome
  3. Klinischen oder radiologischen Hinweisen auf eine Pneumonie UND Zusammenhang mit einer Häufung von Pneumonien in Pflegeeinrichtung/ Krankenhaus

Übertragung

  • Über Tröpfchen (Niesen, Husten, Sprechen mit infizierter Person)
  • Durch Kontakt (v.a. über Hände)
  • Größtes Risiko ca. 1 bis 2 Meter um Erkrankten herum, bei mehr als 15 Minuten Kontaktzeit

Inkubationszeit

  • 1 bis zu 14 Tagen, im Mittel 5 bis 6 Tage

Maßnahmen

  • Anamnese auf Risikofaktoren und Erfassung respiratorischer Symptome
  • Sofortige Isolierung bei Verdacht (separater Raum) und Mund-Nasen-Schutz für Patient

Isolierung

  • Einzelisolierung (bevorzugt mit Vorraum und Schleuse) / separater Raum
  • Zwingend Türen geschlossen halten
  • Inventar muss wischdesinfizierbar sein

Isolierungsdauer/ Quarantäne

  • mindestens 14 Tage + 2 Tage Symptomfreiheit, einrichtungsspezifische Vorgaben beachten

Schutzkleidung

  • Patient:

    Mund-Nasen-Schutz mit korrektem Sitz (sofern vom Patienten toleriert)

  • Personal:
    Schutzkittel, Einmalhandschuhe, Kopfhaube, Schutzbrille
    FFP2-Atemschutzmaske (Lagerung in beschrifteter Nierenschale, Außenseite nach oben, Nierenschale jeweils wechseln, 2. Nierenschale umgekehrt als Schutz vor Umgebungs-Flora (nicht dicht verschließen)
    Bei ausgeprägter Exposition z. B. Bronchoskopie, Absaugen etc.
    Zusätzlich wasserdichte Schürze
    FFP3-Atemschutzmaske


Desinfektion

  • Keine Umstellung der Desinfektionsmittel für die Hände- und Flächendesinfektion (begrenzt viruzid ausreichend)

Wäsche

  • Sammlung im Zimmer in Plastik-Wäschesäcken

Abfall

  • Für Entsorgung respiratorischer Sekrete (flüssiger Abfall) AS 180103 (ehemals C- Müll), der restliche Müll aus der Pflege gehört dem AS 180104 (verschlossener Hausmüll) an, diagnostischer Abfall ist zu autoklavieren oder der AS 180103 zuzuordnen







3. Umgang mit Schutzkleidung



Video: "Atemschutzmaske richtig anlegen"








4. Schema "Kontaktpersonen unter medizinischem Personal bei Personalmangel" (Stand 24. April 2020)







hr Team des IMD Labor Greifswald

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